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Reisekrankheiten

Information für Tierbesitzer 
Bei einer Reise ins Ausland kann sich Ihr Hund durch Zeckenbisse oder Mückenstiche schwere oder sogar tödliche Krankheiten zuziehen, da diese Insekten mit dem Saugakt gefährliche Erreger auf Ihr Tier übertragen können. Eine Erkrankung tritt oft erst längere Zeit nach dem Urlaub auf und wird darum eventuell nicht sofort mit dem Urlaub in Zusammenhang gebracht. Es ist darum sinnvoll geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit es gar nicht erst zu einer Infektion kommt. Wir beraten Sie vor Reiseantritt gerne, wie Sie Ihren Hund vor Zeckenbissen und Mückenstichen am besten schützen.

In folgenden Ländern besteht Ansteckungsgefahr:
Italien, Spanien, Portugal, Frankreich,
Griechenland, Türkei , USA
(Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose, Dirofilariose)
Ungarn
(Babesiose, Dirofilariose)
in bestimmten Gebieten Deutschlands
(Ehrlichiose, Babesiose)

Babesiose:
Erreger: Babesia canis
(Einzeller, lebt in den roten Blutkörperchen)
Übertragung durch Zeckenbiss
Krankheitserscheinungen: Bereits wenige Tage nach Zeckenbiß kann es zu Fieber, Mattigkeit, Blutarmut, Gelbsucht, veränderten Urin, Leber- und Milzschwellung kommen.

Ehrlichiose:
Erreger: Ehrlichia canis
(Einzeller, lebt in den Blutplättchen und im Knochenmark)
Übertragung durch Zeckenbiss
Krankheitserscheinungen: 1 bis 3 Wochen nach der Infektion kann es zu Fieber, unstillbaren oder schwer stillbaren Blutungen, Leber- und Milzschwellung und eventuell auch zur Abmagerung und Blutarmut kommen.

Leishmaniose:
Erreger: Leishmania donovani
(Einzeller, lebt in bestimmten Blutkörperchen)
Übertragung durch den Stich der Sandmücke
Krankheitserscheinungen: Erst Monate oder sogar Jahre (!) nach der Infektion kann es zu Hautveränderungen, Fieberschüben, vergrößerten Lymphknoten, Leber- und Milzschwellungen kommen.

Dirofilariose:
Erreger: Dirofilaria immitis
(Herzwurm, lebt im Herz und in den Gefäßen)
Übertragung durch Stechmücken
Krankheitserscheinungen: Oft erst Jahre nach einem Auslandsaufenthalt zeigen die Hunde Leistungsabfall, Husten, Atemnot und Stauungserscheinungen.

Hepatozoonose:
Erreger: Hepatozoon canis
(Einzeller, in bestimmten Blutzellen und der Muskulatur)
Übertragung durch das Zerbeißen von infizierten Zecken oder auf Welpen durch die Milch von infizierten Müttern
Krankheitserscheinungen: Fieber, Abmagerung, glanzloses Fell und verdickte Lymphknoten. Es können verschiedene Organe befallen werden, deshalb sind die Symptome sehr unterschiedlich. Ein starker Befall kann zum Tode führen.

Simon
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